Bogdan Bacanu liebt und respektiert die Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Sein großes Anliegen ist, der Marimba als Soloinstrument in der Musikwelt Gehör zu verschaffen. Seine Arrangements der Cembalo Konzerte BWV 1060 bis BWV 1062, bei denen er aus Respekt zur ursprünglichen Komposition absolute Texttreue bewies, zeigt er auf seiner jüngst erschienenen CD bei Classic Concert Records, bei der er gemeinsam mit "The Wave Quartet", Peter Sadlo (Dirigent) und dem Barockorchester "Salzburg Barock" auf der Bühne steht. Selbst Barockmusiker waren begeistert von der Perfektion und dem Klangreichtum der Marimbas bei Werken von J. S. Bach.
Sonntag, 8. November um 15.00 Uhr bei Avantgarde Acoustic
Elena Denisova
Geigerin, Intendantin
International tolle Kritiken heimste Elena Denisova für ihre Kammermusik-Version der Vier Jahreszeiten ein, die sie auf vier Supergeigen von Stradivari und Co. im Gesamtwert von 7,2 Millionen Euro ein. Die „Botschafterin der Klangmagie“ entdeckte noch eine Sensation: Acht Violinsonaten von Haydn, die noch nie auf CD zu hören waren.
Ludwig Flich präsentiert in den Klangspielen sowohl Unterschiede zwischen CD und Masterband der Vivaldi-Aufnahme wie Ausschnitte aus dem Haydn. Die Künstlerin, die Tags darauf eine große Russland-Tournee beginnt, wird selbst die Aufnahmen kommentieren
Klangspiele:
Freitag, 6. November, ab 19.00 Uhr beim Sony-Event im achten Stock
Sabine M. Gruber
Schriftstellerin
Nikolaus Harnoncourt belauscht
Was geschah hinter den Kulissen der neuen „Jahreszeiten“-Aufnahme von Nikolaus Harnoncourt? Die österreichische Schriftstellerin Sabine M. Gruber war Zeitzeugin und vereinte all seine Sprachbilder in ihrem Buch „Mit einem Fuß in der Frühlingswiese“. Harnoncourts pointierte Wortspenden in den Proben spornten den Arnold Schönberg Chor und sein Hausorchester, den Concentus Musicus, zu Höchstleistungen an. Sabine M. Gruber vergleicht die besten Aussagen mit den entsprechenden Stellen in der Aufnahme, was völlig neue Zugänge zum berühmten Werk Joseph Haydns eröffnet.
Täglich um 14.00 Uhr. Bei Artkustik, Raum: 123
Eduard und Johannes Kutrowatz
Klavier-Duo, Klavier-Solisten, Dirigenten, und innovative Intendanten des Liszt-Festivals Raiding
Sie gelten sie als Österreichs bekanntestes Klavierduo und absolvieren weltweit Tourneen; sie prägten mehrere Festivals – Burgschlaining im Südburgenland wie Events in Japan und den USA -, und sind seit heuer Intendanten des Liszt-Festivals in Raiding.
Ebenfalls von einer Tournee – diesmal durch Deutschland – kehrt Markus Schirmer zurück. Der zuletzt für seine Beethoven-Sonaten viel gerühmte Pianist gibt als bekannter Audiophiler und auch Cineast wieder den klangBildern die Ehre seiner Anwesenheit. Im Handgepäck hat er diesmal die neueste Scurdia-Disc (Lotus Records) – live in der Grazer Oper mitgeschnitten -, die mitreißende Crossover-Stücke zwischen Weltmusik und Klassik bietet, und Pre-Production-Samples seiner dritten Beethoven-CD (Tacet)
Samstag, 7. November um 15.00 Uhr. Ort folgt.
Martin Vatter
KLANGBILDER
Außergewöhnliche Klaviermusik zu Lovis Corinth,
Seelenlandschaften und Selbstbildnisse
Der Pianist Martin Vatter hat anlässlich einer Ausstellung im Franz Marc Museum Klang-kompositionen zu Bildern von Lovis Corinth kreiert. Um die berühmten Walchenseebilder im Original auf sich wirken zu lassen, verbrachte er einige Stunden mit einem Konzertflügel im Corinth-Saal des Franz Marc Museums inmitten der Corinth-Sonderausstellung „SEELENLANDSCHAFTEN“ (siehe Bild).
Martin Vatter lässt diese intensiven sinnlichen Eindrücke zu einzigartigen Klangbildern verschmelzen. Naturerfahrung und Kunstwahrnehmung vermischen sich in seiner außergewöhnlichen Klaviermusik zu neuem Hörerlebnis. Der Klang des Bildes erfasst den Raum und wird zu Musik.
Freitag, 6. November und Samstag, 7. November um 18.00Uhr, Sonntag, 8. November um 10.00 Uhr. Bei Audio Exclusive, Raum 131
Bernhard Weiss
Bernhard Weiss ist Percussionist, Multiinstrumentalist und Musikschaffender. Er erlernte sein Handwerk unter anderem bei namhaften und mittlerweile teilweise als legendär zu bezeichnenden Percussionisten in Guinea, Mali, Senegal und Kuba wie beispielsweise Coungbanan Konde, Famadou Konaté, Vicente Portuondo Hecha und Mario Medeiros. Sein Lebenszentrum liegt in Wien, wo er Mitglied von Mamadou Diabate's Percussion Mania, den Bands Xalis, Kalan und Cordion war oder ist. Neben seiner Präsenz im Bereich der Weltmusik zieht es ihn immer wieder hin zu elektronischen Klängen und experimenteller Percussion, die in zahlreichen Tanzperformance- Theater- oder Filmproduktionen zum Tragen kommt. Nicht zuletzt durch seine Zusammenarbeit mit den Choreographen Moe Yamamoto und Kei Shirasaka (unter anderem für das Nationaltheater in Rijeka) und der Companie Mayu Kan (mit einer Aufführung im Rahmen des "Dance ga Mitai" Festivals in Tokyo), gilt ein besonderes Interesse dem japanischen Butoh Tanz.
Im Rahmen der Klangbilder wird Bernhard Weiss auf eine musikalische Reise um den Globus zwischen Tradition und zeitgenössischer "Weltmusik" mit einigen seiner liebsten Interpreten einladen.
Samstag, 7. November um 16:00 Uhr und am Sonntag, 8. November um 15:30 Uhr
Bei Divanaudio, Raum 119
Eduard und Johannes Kutrowatz - das Interview
Liszt war ein Grenzgänger – wie wir
Für Künstler ist die Zukunft bereits Vergangenheit, im besten Fall Gegenwart. So fließen bereits viele Energien von Eduard und Johannes Kutrowatz, in die Planungen des großen Liszt-Jubiläumsjahrs 2011. Ludwig Flich befragte die den frischgebackenen Intendanten des Franz-Liszt-Festivals in ihrem Wiener Studio zu ihren „ Lisztomanischen“ Visionen.
Ein Festival mit zwei Intendanten?
E: Wir sind zwar rechtlich zwei Einzelpersonen, aber wir wurden als Klavierduo Kutrowatz engagiert. Es ist die bewährte Kombination beider Persönlichkeiten als Organisationsduo, das sich etwa im bisherigen Klangfrühling (auf Burgschlaining) jahrelang erprobt hat. Wie ist die Aufgabenverteilung?
J: So einfach wie praktisch. Jeder von uns und dazu wir beide als Duo besitzen durch die Jahre weltweite Netzwerke aufgebaut. Alle Protagonisten wurden nach optimalen Möglichkeiten diskutiert. Wer von uns hatte etwa den besten Draht zu einer Agentur oder zum Ensemble? E: Wir haben dadurch Konzerte, die einer von uns als Intendant betreut und der andere berät, und dann gibt’s immer wieder Kompetenzen, die besprochen werden. J: Es ist wie beim Duospiel oder den Dancing Stars…. E: Wer führt und wer lässt führen. Gleichberechtigung steht im Finale, denn es geht sich immer auf 100 aus. J: Eduard liebt eher die Marketing-Seite, während ich oft lieber bei der Detailorganisation zu finden bin.
Ihr führt ein Doppelleben: Pianisten auf der einen Seite, Intendanten auf der anderen. Man gibt sich auch Aufträge. Was hat sich dadurch im Image des Duos bei der Kollegenschaft verändert
E: Man wird von Künstlerkollegen anders beachtet, und Lohnempfänger bei anderen Festivals zu sein, gewinnt eine neue Dimension. J: Ja, man kennt das Spiel immer besser. Und schließlich wurden wir von höchster kulturpolitischer Seite gebeten, uns aktiv einzubringen. E: Es war gewünscht, Pianisten zu haben, die das Festival auf der Bühne gestalten. Wir sind keine Ausnahme. Allein im Burgenland spielen viele Intendanten auch mit, etwa Harald Serafin in Mörbisch, Wolfgang Böck in Kobersdorf oder Frank Hoffmann in Güssing….
Raiding weist einen besonderen Unterschied zu anderen Festivals auf
E: Ja, wir sehen schon in der Namensgebung eine Besonderheit. Es gibt nicht so viele Festivals, die um einen Komponisten kreisen. Schubertiade, Mahlertage - aber das sind Ausnahmen. Bei uns steht nicht nur die Franz-Liszt-Halle in der Franz-Liszt-Straße. Hier ist Liszt allgegenwärtig.
Ein Liszt-Festival lässt wohl noch Spielräume, denn gerade bei diesem Komponisten gibt es noch viel zu entdecken.
J: Laut einer Statistik werden bloß fünf bis sieben Prozent des Liszt-Oeuvres regelmäßig gespielt – das ist uns zu wenig. Wir wollen Liszts schillernde Persönlichkeit für unsere Zeit transparent machen. E: Nachdem wir uns selbst als Grenzgänger bezeichnen…. J: und immer auf stilistische Vielfalt setzten, passen unsere Intention und unsere Charaktere perfekt zur Persönlichkeit von Liszt. Auch er war ein Grenzgänger,… E: …. denn er taucht unter vielen Aspekten auf: als Virtuose, Komponist, Pädagoge, Liebhaber, Asket, Anekdotenlieferant, Förderer. Er war sozial engagiert, ein Weltbürger, und einer der romantischen Popstars, und musikalisch ohnehin ein Visionär. J: Wir wollen Brückenbauer sein. Wir sind keine Ausstellungskuratoren oder Symposiums-Organisatoren. Wir liefern Ideen für Konzerte und setzen sie um.
Wie steht es mit der Infrastruktur von Raiding, das ja ein bisschen abseits der Wanderwege des modernen Kulturbetriebs liegt?
E: Das Festival hat sein Publikum aufgebaut. Jeder Ort auf der Welt ist erreichbar. Das Publikum, das sich für gute Konzerte interessiert, ist informiert. Den Saal und seine hervorragende Akustik muss man zudem auch kaum mehr erklären. J: Wir arbeiten gerne mit der Idylle des „Blaufränkischlandes“. Und es ging schon eine Aufbruchsstimmung durch die Gegend. Bis zu den entsprechenden touristischen Stellen – über kleinste Pensionen bis zu den eingesessenen Hotelbetrieben. E: Der Konzertsaal liegt in unmittelbarer Nähe des Liszt Geburtshauses – das kann man besuchen, kann Landschaft genießen. Die örtliche Gastronomie ist gut. J: Beim Festival musste alles einmal stimmen. Dann kann Neues entstehen. Wir stehen am Anfang, denn unser großes Ziel heißt … E: … Liszt-Jahr „Lisztomania 2011“ Lisztomania, das kennen wir doch von irgendwo her?
J: Wir beziehen uns auf Heinrich Heine und seine Berliner Lisztomania 1842 und nicht auf den bekannten Film von Ken Russell, der seinen Titel übrigens auch von Heine bezog. E: Wichtig ist, dass dieser 200. Geburtstag ins Haus steht. J: Ab 2010 gibt es als wichtigen Zwischenschritt ein Ganzjahres-Festival: Jänner – März – Juni - Oktober. Wir mussten den Turbo einschalten für 2011, denn wir hatten nicht so viel Zeit wie etwa das Mozart- oder das Haydnjahr. Das Liszt Festival Raiding wird aus vier Blöcken bestehen. Jeder dieser Blöcke kann Bezugspunkte haben: Jänner und Schubert, März und Die Jahreszeiten, Juni Die Große Romantik mit Chopin und Schumann und schließlich Oktober mit der Roma Rhapsody. Paul Gulda mit einer Banda aus Bratislava kreiert ZimbaLiszt und geht mit diesem Programm in alle Welt E: Es wird übrigens fürs Publikum möglich sein, vertikal wie horizontal zu buchen – also entweder nur Klavierabende oder alle Vokalzyklen oder eben die Abwechslung in einem Monat.
Es wurden für 2010 schon prominente Künstler genannt
J: Ja, Paul Gulda, dann Elena Denisova, Alexei Kornienko, (Liszt, Schumann Quintett, und Chopin Konzert mit Quartettbegleitung), Oleg Maisenberg mit einem Liszt-Schubert Programm, Barbara Moser (Kammermusik) und Rudolf Buchbinder mit Schubert. Diese Module werden im Jubiläumsjahr 2011 ausgeweitet. Der Orchesterzyklus soll dann alle 13 symphonischen Dichtungen im „Sound of Weimar“ umfassen.
Was ist der Weimarer Klang?
E: Wir haben Martin Haselböck und seiner Wiener Akademie die Möglichkeit geboten, Liszt in den originalen Klangfarben seiner Zeit aufzuführen, eben wie es in Weimar geklungen haben mag. Und das ist eine faszinierende Erfahrung, auf die wir uns sehr freuen. J: Danach explorieren wir neue Themen, etwa die Klavierkonzerte ab 2012.
Gibt es auch Länderüberschreitende Kooperationen?
E: Wir haben die Ungarische Nationalphilharmonie zu Gast, Dezsö Ranki macht eine Solomatinee, dann die erwähnte Gulda-Roma-Kooperation und schließlich das Moskauer Nationalquartett. Und es kommt auch Gavrilov und spielt Chopin und Liszt.
Gibt es eine europaweite Liszt-Renaissance ?
E: Es gibt etliche Liszt Societys. Wir gehen da ganz selbstbewusst heran, da wir auch international eine innovative künstlerische Kernzelle bilden. Koordination und Kooperation sind natürlich erwünscht. J: Es gibt Bestrebungen, eine europäische Liszt-Gesellschaft zu gründen und die bisherigen Gesellschaften zusammen zu fassen. E: Alle diese Gesellschaften wurden verständigt. Man muss sehr früh dran sein. Wir versuchen, einen Maßstab zu setzen, der sich international sehen lassen kann.
Ihr habt mittlerweile ein weltumspannendes Festival-Netzwerk gewebt
J: Wenn man einmal mit dem Programmieren loslegt … wir machen das nicht bewusst, aber das fertige Konzept enthüllte dann eine unerwartete Symbolik. So kam es etwa zu den Vier-Jahreszeiten- Klang-Festivals. E: Rund um Schuberts Geburtstag startet im Jänner Raiding, dann folgt im März erneut Raiding, etwa mit dem Jahreszeiten-Thema… J: … und im Mai gibt es den Klangfrühling auf Burgschlaining. Dann kommen im Juni das Liszt Festival, im August der Klangsommer in den USA, und im Oktober wieder das Liszt-Festival … E: .. und im November geht es dann auf unsere schon traditionelle Japan-Tournee.
Ihr seid zudem Professoren an der Uni Wien und auch Gastprofessoren in Tokio. Was bleibt da noch an Zeit für künstlerische Entwicklung und Privatleben?
E: Wir haben’s jetzt eigentlich besser, da wir unser aktives Tagesgeschäft - Konzerte hier und da – besser konzentrieren und uns bewusster Frei-Zeiten einplanen können.
Was darf man euch und eurem jüngsten Festival wünschen?
E: Dass ab dem erstem Konzert 2009 die Bewerbung das Interesse schon für 2010 legt. Und dass das Publikum den emotionalen Aspekt von Augenblickskunst, wie es Konzerte nun einmal sind, zu schätzen weiß. J: Dass unser Optimismus alle atmosphärischen und künstlerischen Aspekte berücksichtigt und wir unser Festival mit dem Publikum wahrlich lisztomanisch feiern können.
Klavier-Duo, Klavier-Solisten, Dirigenten und innovative Intendanten des Liszt-Festivals Raiding
Sie gelten sie als Österreichs bekanntestes Klavierduo und absolvieren weltweit Tourneen; sie prägten mehrere Festivals – Burg Schlaining im Südburgenland wie Events in Japan und den USA -, und sind seit heuer Intendanten des Liszt-Festivals in Raiding.
Die Brüder Eduard und Johannes Kutrowatz suchten seit jeher nach neuen Wegen, Musik verschiedener Kulturkreise und Stilrichtungen miteinander zu verschmelzen. Ihre Programme und CDs spiegeln jene Vielfalt und Experimentier-Freudigkeit wider, die Modernes aus der Klassik und dem Jazz vermengt und Musik von Johann Strauß bis George Gershwin und von Joe Zawinul bis Dave Brubeck neu gestalten lässt. Und sie bewegen sich nach wie vor wie Fische im Wasser, wenn es darum geht, das klassisch-romantische Repertoire – einen Liszt, Schubert oder Brahms – mit Einsichten zu erfüllen.
Mit der Gründung und künstlerischen Leitung des jährlich stattfindenden internationalen Festivals klangfruehling auf Burg Schlaining/Burgenland hatten Eduard und Johannes Kutrowatz ihren ersten Traum vom Gestalten, Experimentieren und Programmieren in einem weltumspannenden Zusammenhang realisiert. Doch ihre 2008 erfolgte Bestellung zu Intendanten des Liszt-Festivals im burgenländischen Raiding, dem Geburtsort des kosmopolitischen, romantischen Komponisten, bietet Ihnen nun völlig neue kreative Möglichkeiten. >>> Lesen Sie dazu den Text des Interviews, in dem Eduard und Johannes Kutrowatz mit Ludwig Flich über ihre Pläne sprachen.
Bogdan Bacanu
Marimba
Bogdan Bacanu liebt und respektiert die Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Sein großes Anliegen ist, der Marimba als Soloinstrument in der Musikwelt Gehör zu verschaffen. Seine Arrangements der Cembalo Konzerte BWV 1060 bis BWV 1062, bei denen er aus Respekt zur ursprünglichen Komposition absolute Texttreue bewies, zeigt er auf seiner jüngst erschienenen CD bei Classic Concert Records, bei der er gemeinsam mit "The Wave Quartet", Peter Sadlo (Dirigent) und dem Barockorchester "Salzburg Barock" auf der Bühne steht. Selbst Barockmusiker waren begeistert von der Perfektion und dem Klangreichtum der Marimbas bei Werken von J. S. Bach.
Weitere Bearbeitungen von Bacanu wie die Chaconne d-moll BWV 1004 und die Cembalokonzerte BWV 1052, 1054 und 1056 sind auf CD und ebenfalls als Notenmaterial beim Norwegischen Verlag NORSK erschienen.
Bogdan Bácanu spielt exklusiv auf ADAMS Artist Classic Custom Marimbas. Der renommierte Instrumentenbauer entwickelte zusammen mit Bogdan Bácanu eine eigene nach ihm benannte „Bogdan Bacanu Signature Series" von Marimba Mallets.
Biografie:
Seit seinem 23. Lebensjahr ist er Professor für Marimba an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz (Österreich) und war damit jüngster Professor weltweit seines Faches. Er erhielt bereits mit 5 Jahren Klavierunterricht in seiner Geburtsstadt Bukarest und war schon mit 13 Jahren Schlagzeuger bei den Bukarester Philharmonikern George Enescu. Bogdan Bacanu studierte Marimba an der Universität Mozarteum in seiner jetzigen Heimatstadt Salzburg, bei seinem grossen Mentor Prof. Peter Sadlo.
Seit dann gibt Bogdan Bacanu Solokonzerte und Konzerte mit Orchester und Ensemble und tourte in Norwegen, Dänemark, Holland, England, Deutschland, Frankreich, Spanien, Rumänien, Zypern, Griechenland, Japan, Korea, Australien, Kanada, der Türkei, der Schweiz, Mexiko und den USA. Er konzertierte mit so namhaften Künstlern wie Keiko Abe, Gidon Kremer, Peter Sadlo. Für diverse Konzertprojekte arbeitete er u.a. mit Dirigenten wie Dennis Russell Davies, Cristian Mandeal und Horia Andreescu und Orchestern wie dem Stuttgarter Kammerorchester, Osaka Philharmonics, Bukarester Philharmoniker und verschiedenen Radiosymphonie Orchestern wie dem RSO Bukarest. Renommierte, internationale Preise und überschwängliche Konzertkritiken aus aller Welt begleiten seither seine Karriere als Solist und Lehrer gleichermaßen.
Zusammen mit der japanischen Marimbaspielerin Momoko Kamiya verbindet ihn eine enge Partnerschaft bei Konzerten, Meisterkursen und CD-Aufnahmen.
Bei Musikfestivals wie The Biennal in Brisbane (Australien), dem Princeton Marimba Festival, dem Percussion Festival of Thessaloniki, dem Lockenhaus Music Festival, Voices of Percussion Wien, World Marimba Festival Osaka, 'les museiques' Festival Basel/Schweiz, Fest zur Festspieleröffnung Salzburg, 2. Internationalen Marimba Competition 2004 in Belgien, 2005 in Slovenien, International Percussion Competition PENDIM in Plovdiv / Bulgarien, Zeltsman Marimba Festival in den USA, International Marimba Festival in Tuxtla Gutiérrez, Mexiko wurde er mehrmals eingeladen und konzertierte mit sehr großem Erfolg.
Bogdan Bácanu ist Dozent bei der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg, Gastprofessor beim Zeltsman Marimba Festival in den USA, beim 4. International Marimba Festival 2004 in Tuxtla Gutiérrez, Mexiko und wurde für Meisterkurse von namhaften Universitäten und Festivals in Holland, Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweiz, Rumänien, Zypern, Griechenland, Japan, Australien, der Türkei, Mexiko und den USA eingeladen.
Als Künstlerischer Leiter des Internationalen Marimba Festival Linz rief er einen regelmäßig wiederkehrenden, kulturellen Event ins Leben. Nach dem großen und fortwährenden Erfolg seines Festivals gründete er schließlich den Internationalen Marimbawettbewerb 2006 mit einer hochkarätigen Jury. Seit 2009 findet der Wettbewerb im Dreijahres Rhythmus in Kooperation mit der Universität und Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg statt.
Komponisten wie John Thrower (Kanada/ Deutschland), Alexander Müllenbach (Luxemburg/ Österreich) und Emmanuel Sejourne (Frankreich) schrieben und widmeten ihm Werke und Konzerte, welche er zum Teil auf seinen CDs veröffentlichte.
Sonntag, 8. November um 15.00 Uhr bei Avantgarde Acoustic